Input
Sensorik, Kamera‑Tracking, Mikrofone, Datenfeeds.
Medienkunst bezeichnet künstlerische Praktiken, die technische Medien nicht nur als Werkzeuge, sondern als konstitutiven Bestandteil der ästhetischen Form einsetzen. Sie ist prozessual, reaktiv und partizipativ; ihre Materialität umfasst Software, Netzwerke, Sensorik und Daten. Als historisch wandelbare Praxis reflektiert sie technologische Medien kritisch und macht deren kulturelle Bedingungen sichtbar.
Dieser Bereich betont das Arbeiten mit elektronischen Signalen und audiovisuellen Apparaten wie Klang, Licht und Video. Der Fokus liegt auf der Materialität des Apparats, inklusive Rauschen und Latenz. Medienkunst erweitert diese Tradition um Vernetzung und Softwarekulturen.
Eine medienarchäologische Perspektive liest aktuelle Systeme als Fortschreibung kultureller Technikfantasien. Frühe Visionen wie das Telephonoscope antizipieren heutige verteilte Sichtbarkeit. Betrieb, Wartung und Kontrolle werden hier als ästhetische Dimensionen des Werks verstanden.
„Öffentlich“ wird hier weniger als Geografie denn als Frage der Zugänglichkeit und der sozialen Praxis definiert.
Im öffentlichen Raum entscheidet die Choreografie aus Raum, Lesbarkeit und Feedback über die Interaktion.
Sensorik, Kamera‑Tracking, Mikrofone, Datenfeeds.
Echtzeit‑Rendering, generative Systeme, KI‑Inferenz.
Projektion, DMX-Licht, räumlicher Klang, Aktoren.
Monitoring, Wartung, Wetterfestigkeit, Sicherheit.
Fokus auf Uptime, Sicherheit und Vermittlung (z. B. Science Center).
Fokus auf Kontextbezug, Ereignischarakter und Ambiguität.
Ein Werk kann räumlich „öffentlich“ erscheinen, während die technische Infrastruktur (Netze, APIs) privat kontrolliert wird.
Methoden der HCI dienen hier der Ermöglichung ästhetischer Erfahrung.
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